yay mit archarm nutzen

Viele Entwickler schätzen es aktuelle Werkzeuge zu nutzen.
Ob Compiler, Editor oder Shell - neue Versionen haben neue Features, bereinigte Bugs und mehr.

Daher ist in den letzten Jahren die Linux Distribution "Arch" auch sehr beliebt geworden: Rolling Releases statt großer Versionssprünge erleichtern den Entwickleralltag.
Auch auf dem Raspberry Pi läuft diese Distribution.

Aus der Community getrieben Pakete können aus dem AUR mit einem beliebigen Tool installiert werden.
Derzeit verwende ich dafür gerne yay.

Um yay auf dem Raspberry Pi zu installieren, sind folgende Schritte notwendig:

# Notwendige Pakete installieren
sudo pacman -S git go make binutils gcc fakeroot

# yay via git clonen und installieren
git clone https://aur.archlinux.org/yay.git
cd yay
makepkg -si

Dann steht der Installation von Paketen aus dem AUR nichts mehr im Wege.

SD Karte beschreiben mit „flash“

Um einen Raspberry Pi in Betrieb zu nehmen, ist es notwendig eine SD Karte mit einem Betriebssystem zu beschreiben.
Dabei ist es in der Regel nicht mit einem einfachen Datei kopieren getan.

Unter Windows bietet sich Win32 Disk Imager an,
unter macOS das Tool ApplePi Baker und unter Linux nutzt man einfach dd.

SD Speicherkarte

Nun wünscht man sich bei häufiger Nutzung ein einfaches Kommandozeilentool, dass diese Aufgabe komfortabel übernimmt.

Genau das erledigt das Tool flash.
Das in bash geschrieben Werkzeug ist schnell installiert:

curl -O https://raw.githubusercontent.com/hypriot/flash/master/$(uname -s)/flash
chmod +x flash
sudo mv flash /usr/local/bin/flash

Wie in der Installationsanleitung auf Github zu sehen, sind noch optionale Abhängigkeiten auf einige Tools zu installieren (u.a. curl, pv, unzip).
Nach erfolgreicher Installation durch den Paketmanager des Vertrauens, können Raspberry Images geschrieben werden:

flash jessie-light.zip

Dabei übernimmt flash das entpacken (bzw. Download) der Datei und fordert den Benutzer anschließend auf, die SD Karte einzulegen. Nach Identifizieren des Speichermediums braucht man lediglich selbiges zu bestätigen und der Schreibeprozess beginnt.

Zum Abschluss des Ganzen werden auch alle Dateisystem ausgehängt und die Speicherkarte kann in den Raspberry Pi wandern.

Für mich ist flash das Werkzeug zum Schreiben von SD Karten geworden.
Minimalistisch, komfortabel und einfach zu handhaben erleichtert mit das kleine Helferlein den Alltag.